Vertragsverwaltung

Wie viel kostet dich ein vergessener Vertrag wirklich?

Pascal Gerber
Eine Frau versucht herauszufinden, welcher Vertrag, welche Frist hat

Viele KMU verlieren Geld durch Verträge, die sich stillschweigend verlängern oder ablaufen – nicht aus Nachlässigkeit, sondern weil kein System rechtzeitig warnt.

Wer seine Verträge im Griff hat, zahlt nur für das, was er wirklich will

Stell dir vor, du bekommst Ende Monat eine Rechnung für ein Tool, das dein Team seit einem halben Jahr nicht mehr nutzt. Oder für einen Lieferantenvertrag, der sich stillschweigend um zwölf Monate verlängert hat, weil die Kündigungsfrist vor 90 Tagen abgelaufen ist. Beide Szenarien sind keine Ausnahmen.

Laut einer Umfrage von Icertis unter über 1.000 Führungskräften aus dem Jahr 2024 lassen 90% der CEOs und über 80% der CFOs bei Vertragsverhandlungen und in der Vertragsumsetzung systematisch Geld auf dem Tisch liegen. Nicht aus Nachlässigkeit, sondern weil kein System sie rechtzeitig warnt.

Dieser Artikel zeigt, wo diese Kosten entstehen und warum das Problem in den meisten KMU unsichtbar bleibt, bis es im Budget auftaucht.

Der Vertrag ist unterschrieben und damit beginnt das eigentliche Problem

In den meisten KMU läuft das Vertragsmanagement nach demselben Muster: Der Vertrag wird verhandelt, unterschrieben und als PDF irgendwo gespeichert. Dann passiert wochen- oder gar monatelang lang nichts. Bis es auf einmal wichtig wird.

Dabei enthalten die meisten Verträge Fristen, die aktive Aufmerksamkeit verlangen. Kündigungsfristen, die 30, 60 oder 90 Tage vor Ablauf eingehalten werden müssen. Preisanpassungsklauseln, die nur in einem bestimmten Zeitfenster verhandelt werden können. Verlängerungsoptionen, die verfallen, wenn sie nicht rechtzeitig gezogen werden.

Das Tückische dabei: 69% aller Softwareverträge enthalten eine Auto-Renewal-Klausel mit einer Kündigungsfrist zwischen 30 und 90 Tagen. Wer die Frist verpasst, ist für die nächste Periode gebunden, egal ob das Tool noch gebraucht wird oder nicht.

«Die direkten Kosten sind das Offensichtliche [...]. Was weniger sichtbar ist: der strukturelle Aufwand, der dahintersteckt.»

Portrait von Pascal Gerber
Pascal Gerber - CEO Komit AG

Und da die meisten KMU ihre Verträge auf E-Mail-Anhänge, lokale Ordner und Excel-Listen verteilt haben, gibt es kein System, das rechtzeitig warnt. Die Verantwortung liegt bei einzelnen Personen und damit im Gedächtnis einer einzelnen Person. Wechselt diese das Unternehmen, ist das Wissen weg.

Die Kosten verpasster Fristen stehen in keiner Budgetplanung

Die direkten Kosten sind das Offensichtliche: eine ungewollte Vertragsverlängerung, ein nicht genutztes Tool, das weiter abgerechnet wird, eine Konventionalstrafe wegen einer übersehenen Pflicht. Was weniger sichtbar ist: der strukturelle Aufwand, der dahintersteckt.

Die konkreten Kostentreiber:

  • Automatische Verlängerungen zu schlechten oder gestiegenen Konditionen, weil die Kündigungsfrist verpasst wurde
  • Verpasste Preisverhandlungsfenster bei Lieferantenverträgen
  • Nicht beanspruchte Rabatte oder Sonderkonditionen, die an Fristen gebunden waren
  • Bussgelder oder Vertragsstrafen wegen übersehener Compliance-Anforderungen
  • Rechtsberatungskosten bei Streitigkeiten, die eine klare Dokumentation verhindert hätte

Was diese Kostentreiber verbindet: Sie entstehen alle in dem Moment, in dem jemand zu spät schaut. Nicht weil er unachtsam war, sondern weil kein System früh genug hingeschaut hat.

Dazu kommt der interne Suchaufwand. Allein das Suchen und Aufbereiten von Dokumenten kostet laut Gartner durchschnittlich 18 Minuten pro Vorgang. Wie sich das im Alltag summiert, haben wir in diesem Artikel konkret durchgerechnet.

Wenn das System mitdenkt, verpasst du keine Frist mehr

Verpasste Fristen ist kein Wissens- oder Disziplinproblem. Es ist ein Systemdesign-Problem. Wer Fristen nicht verpasst, hat nicht ein besseres Gedächtnis, sondern ein System, das für ihn mitdenkt.

Ein zentrales Vertragsmanagement-Tool überwacht Laufzeiten automatisch, sendet Erinnerungen rechtzeitig vor kritischen Fristen und stellt sicher, dass die richtigen Personen zur richtigen Zeit informiert werden. Du musst dich nicht mehr aktiv erinnern. Und du bist nicht abhängig davon, dass eine bestimmte Person im Unternehmen den Überblick behält.

Die Wirkung lässt sich messen: Laut einer Procurement-Studie von 2024 reduzieren Unternehmen mit strukturierten Erneuerungsprozessen ihre Vertragskosten um 5 bis 15% jährlich, allein durch bessere Verhandlungsvorbereitung und das Vermeiden ungewollter Verlängerungen.

Komit ist so gebaut. Verträge werden nicht nur abgelegt, sondern strukturiert: mit Laufzeit, Verantwortlichen, Dokumenten und automatischen Erinnerungen. Alle Informationen sind an einem Ort, immer auffindbar, immer im richtigen Kontext.

Und der Einstieg ist kein IT-Projekt: Komit ist in unter 15 Minuten startklar, ohne Schulung und ohne Rip & Replace bestehender Systeme.

Andere Tools speichern Verträge. Komit stellt sicher, dass keine Frist verpasst wird.

Jetzt kostenlos starten

Mit einer 30-tägigen Testversion von Komit.

Weiterlesen

Entdecke weitere Beiträge, Strategien und praktische Tipps.

Dank dem Vertragsmanagement von Komit hat Bruno seine Verträge im Griff

Die 5 häufigsten Fehler im Vertragsmanagement kleiner Unternehmen

Ein Vertrag läuft aus. Niemand hat es gemerkt. Und plötzlich sitzt du in einer Verlängerung, die du so nie wolltest. Das passiert nicht nur ...

Pascal Gerber

Pascal Gerber

Mann sucht nach Dokumenten und Informationen

Deine Dokumente im Griff: Warum ein zentrales System alles verändert

Dokumente suchen kostet Zeit. Mehr Zeit, als die meisten ahnen. Wer ein zentrales System hat, hört damit auf und gewinnt Stunden zurück, die...

Pascal Gerber

Pascal Gerber

Frau sitzt an Computer und bearbeitet Vertragsfristen

Warum KMU wichtige Vertragsfristen verpassen und wie man das verhindert

Viele KMU verlieren jedes Jahr Geld durch vergessene Kündigungsfristen. Nicht aus Nachlässigkeit, nicht aus grundsätzlichem Unwissen, sonder...

Pascal Gerber

Pascal Gerber